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  • Julius Rößner

Video: Die historische Säge in Betrieb am Tag des offenen Denkmals

Am Tag des offenen Denkmals, am 8.9.2019 kamen trotz Regen und herbstlicher Kälte wieder zahlreiche Besucher, um in die Vergangenheit zu blicken.

Besonders faszinierend waren für viele Besucher das Sägegatter von 1850 und 1950.

Das Sägewerk diente dazu für Bauern aus der Gegend ihre Bäume nach persönlichem Bedarf zu Brettern und Balken schneiden zu lassen.

Heutiges Herzstück des Sägewerks ist ein altes Einblattgatter. Ein Einblattgatter besitzt nur ein Sägeblatt und kann daher mit jedem Durchlauf nur ein Brett von einem Baumstamm abschneiden. Dieses Gatter stammt ca. von 1850. Das Einblattgatter ruhte lange Zeit in einem Dornröschenschlaf, da es mit dem Einbau des Vollgatters seinen Nutzen verloren hatte. Vor einigen Jahren grub man es aus einem grossen Stapel Holz aus und konnte es wieder instandsetzen. 

Fortschrittlicher war das Vollgatter, welches 1954 neben das Einblattgatter eingebaut wurde. Hier war der Stamm mit einem Mal in Bretter und Bohlen aufgeteilt.

Neben der Säge wurde auch die historische Mühle und der Seminarraum geöffnet.














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