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  • Julius Rößner

3 Fragen an einen der führenden Personalberater Deutschlands: Kai Deininger

Wie schätzen Sie die Formen für die neue Arbeitswelt 4.0 ein? (Home Office, Flexible Arbeitszeiten, ständige Erreichbarkeit)

Die Formen sind ein wichtiger Bestandteil der Gegenwart und der Zukunft. Sie bieten den Mitarbeitern Flexibilität. Jedoch und das ist sehr wichtig, ist es zwingend, dass Führungskräfte hier kontrollieren können. Denn nicht jeder Mitarbeiter kann mit diesen neuen Formen umgehen. Folglich wird die Arbeitswelt 4.0 immer mehr in unsere Gesellschaft einziehen, aber gleichzeitig wird die „alte Arbeitswelt“ weiterbestehen und mit der Arbeitswelt 4.0 interagieren.


Welche Bedeutung hat für Sie die Weiterbildung für die Arbeitswelt 4.0?

Dies ist enorm wichtig. Menschen müssen für diese Formen sensibilisiert werden. Ich vergleiche das immer gerne mit Kindern. Sie können nicht verhindern, dass diese das Smartphone verwenden und im Internet surfen, obwohl man damit wirklich viel dummes Zeug anfangen kann. Sie müssen Kindern erklären, wie Smartphones zu bedienen sind. Folglich ist es auch wichtig, Mitarbeitern die neue Arbeitswelt zu erklären. Aber auch Führungskräfte müssen sich damit auseinandersetzen und sich weiterbilden. Arbeit 4.0 hat sehr viel mit Kultur und Menschen zu tun, dabei Technologie richtig einzusetzen, ist ein immer fortlaufender Lernprozess.


Welche Erfolgsstrategien sehen Sie, um ihre Mitarbeiter für die Arbeitswelt 4.0 zu begeistern?

Ein sehr interessantes Thema. Mitarbeiter haben so viele Möglichkeiten heute und wenn es ihnen nicht mehr passt im Unternehmen, wechseln sie einfach. Geld alleine ist lange schon kein Begeisterungsmittel. Unternehmen müssen heute Mitarbeiter emotional triggern. Wie man das macht, ist herausfordernd. Aber wenn man es schafft, bleiben Mitarbeiter ewig. Nach wie vor eine der besten Strategien ist es, Unternehmensziele emotional zu vermitteln und dabei Mitarbeiter einzubinden.




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